Termine
6. Kurpfälzer Regionalmarkt
Bereits zum 6. Mal lud die Initiative „Bürger für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in der Kurpfalz“ (BürGenLand) nach Ladenburg auf die Festwiese zum Kurpfälzer Regionalmarkt ein.
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Bilder von "Vielfalt ernährt die Welt"
Die Bilder gibt es hier.
Vorerst kein Genmais mehr in Ladenburg
4. Protestaktion September 2008
Über 300 Menschen demonstrieren für das Ende der Genmaisversuche
Russische Wachleute greifen Journalisten an / Bewachung des Genmaisfeldes
kostet 115.000 Euro
Rhein-Neckar. Mit über 300 Teilnehmern war der 4. Sonntagsspaziergang des
Kurpfälzer Bündnisses gegen Gentechnik in der Landwirtschaft "BürGenLand" am
heutigen Sonntag in Ladenburg die bisher größte Aktion. Hauptredner der
Abschlusskundgebung war der Vorsitzende der Grünen im Bundestag Fritz Kuhn,
der ein Ende der Freilandversuche mit Genmais forderte und der Agroindustrie
und der Bundesregierung vorwarf, zugunsten von kurzfristigen
Profitinteressen natürliche landwirtschaftliche Produktionsbedingungen zu
zerstören. Die Sprecher von BürGenLand, Alexander Spangenberg und Florian
Knappe bilanzierten die diesjährigen Aktivitäten des Bürgerbündnisses als
äußerst erfolgreich. Für 2009 hat man sich fest vorgenommen, dass weitere
Genmaisversuche in Ladenburg auf jeden Fall verhindert werden. Am Rande
eines Protestmarsches direkt zum Versuchsfeld griffen mit Schlagstöcken
bewaffnete russische Wachleute mehrere Teilnehmer der Veranstaltung tätlich
an. Ein Journalist wurde körperlich attackiert und es wurde versucht, ihm
die Kamera zu entreißen. Das war ein eindrucksvoller Beweis für die Aussage
der verantwortlichen Landwirtschaftsministerien des Bundes und Landes, die
Wachleute seien nicht bewaffnet, und Übergriffe auf Bürger habe es nie
gegeben. Fritz Kuhn und Uli Sckerl kündigten an, dass die skandalösen
Vorgänge eine parlamentarische Untersuchung im Bundes- und Landtag nach
sich ziehen werden. Jetzt gibt es auch zum ersten Mal Angaben über die
Kosten, die dem Steuerzahler durch die Feldbewachung entstehen. Durch eine
Anfrage der grünen Bundestagsfraktion hat das Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Einzelheiten genannt. Es
gibt danach einen Vertrag mit einem Wachdienst aus Baden-Baden von Mai bis
zur Ernte. Das Security-Unternehmen erhält pro Mann einen Stundensatz von
15,.50 Euro. Bei knapp 5 Monaten Bewachung rund um die Uhr entstehen Kosten
von rund 115.000 Euro. Bei dieser Schätzung ist die Zahl des eingesetzten
Personals mit 2 tagsüber und 4 in der Nacht niedrig angesetzt, denn
wahrscheinlich sind es mehr Wachleute. Wohlgemerkt: Über 100.000 Euro
Steuergelder werden für wenige Freiland-Wertprüfungen einer völlig
veralteten Genmais-Sorte, die kein Landwirt weit und breit anbauen oder
verfüttern will und die von der großen Bevölkerungsmehrheit abgelehnt
werden, buchstäblich verschwendet.
Uli Sckerl
Und hier gibt es Bilder und Videos von der Aktion.
3. Protestaktion Juli 2008
In Ladenburg wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge Genmais angebaut. Zu der dritten von BürGenLand geplanten Aktion kamen rund 120 Bürger nach Neubotzheim um friedlich dagegen zu protestieren. Dazu gibt es Bilder und einen
Presseartikel. Es wurde ein offener Brief an Minister Hauk verlesen und von dem meisten Teilnehmern unterzeichnet.
Pressemitteilung von BürGenLand
Pressemitteilung von BürGenLand zum neuen Gentechnikgesetz
2. Kurpfälzer Regionalmarkt
Der 2. Kurpfälzer Regionalmarkt fand am 29. September 2007 auf der Festwiese in Ladenburg statt.
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Landwirtschaft ohne Gentechnik: Chancen oder Risiko?
Die Presseerklärung zur gut besuchten Veranstaltung "Landwirtschaft ohne Gentechnik: Chancen oder Risiko?"
am 16.7.2007 im Domhof in Ladenburg gibt es
hier.
Artikel zur Veranstaltung
Genmaisanbau in Ladenburg und Walldorf schon seit 1998
Wie erst kürzlich bekannt wurde, wurden seit 1998 heimlich 26 Anbauversuche mit genmanipuliertem Mais in Ladenburg durchgeführt. Auch in Walldorf gab es 6 Versuche.
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